SCID (Schwere kombinierte Immundefizienz): Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 18. Dezember 2013, 16:30 Uhr
Die „severe combined immunodeficiency“ (SCID) ist die am längsten bekannte erblich bedingte Erkrankung des Pferdes; betroffen sind Araber und deren Kreuzungen. Es handelt sich um eine primäre, letale Immundefizienz, die charakterisiert ist durch das Unvermögen B- und T-Lymphozyten zu bilden. Defizitär sind außerdem gamma-Interferon und IgM. Der Erbgang ist autosomal rezessiv; die Inzidenz liegt bei 2 bis 3 % bei einer Trägerfrequenz von ca. 25 %.
Die betroffenen Fohlen sind extrem empfänglich für Infektionen. Je nach Ausstattung mit maternalen Antikörpern erkranken die Fohlen früher oder später (bis max. 2 Monate Lebensalter) an opportunistischen Keimen, typischerweise auch an Adenovirus-infektionen. Betroffen sind v. a. der Respirations- und der Magen-Darm-Trakt. Dabei zeigen die Tiere eine hochgradige persistierende Lymphopenie. Die meisten erkrankten Fohlen sterben bis zum 5. Lebensmonat.
| Material |
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| Methode | PCR |
| Dauer | 1 Woche |
| Rasse | Araber |
| Erbgang | autosomal-rezessiv |
