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	<title>LABOPEDIA - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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		<id>http://mail.labopedia.de/index.php?title=Retroviren&amp;diff=927</id>
		<title>Retroviren</title>
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		<updated>2013-02-08T14:07:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Retroviren''' sind lineare einzelsträngige RNA-Viren positiver Polarität. Kennzeichnend für die Familie der Retroviren ist die reverse Transkriptase und …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Retroviren''' sind lineare einzelsträngige RNA-Viren positiver Polarität. Kennzeichnend für die Familie der Retroviren ist die reverse Transkriptase und ein teilweise onkogenes Potential. Die reverse Transkriptase „schreibt“ die RNA des Virus in cDNA um, welche dann in das Genom der Wirtszelle integriert wird. Auf diese Weise entsteht Provirus, welcher ein dauerhafter Bestandteil des Genoms bleiben kann und verantwortlich für die zum Großteil persistenten Infektionen zeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Katze''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;FeLV – Felines Leukämie-Virus&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Feline Leukämie Virus''' wird direkt von Katze zu Katze übertragen. Hauptübertragungsquelle ist der Speichel. Bissverletzungen stellen ein großes Übertragungspotential dar, weil hier der infektiöse Speichel direkt in die Blutbahn gelangen kann. In den meisten Fällen kommt es zu einer oropharyngealen Infektion der Katze. Das Virus dringt in die Schleimhäute ein und vermehrt sich innerhalb von zwei Tagen dort, sowie in den Tonsillen und retropharyngealen Lymphknoten. Über infizierte Lymphozyten und Monozyten gelangtdas Virus nach etwa zwölf Tagen in den Blutkreislauf und weiter in das Knochenmark. Kommt es bei der Katze zu einer Infektion mit FeLV, so führt diese in ca. 45 % der Fälle nur zu einer transienten Infektion mit kurzer Virämie. Das Immunsystem ist in der Lage das Virus zu eliminieren. Die Katze erkrankt nicht. In etwa 30 % der Infektionen kommt es zwar zu einer ausreichenden Immunantwort um eine Virusreplikation zu verhindern, doch ist keine Viruselimination möglich. Es kommt zu einer latenten Infektion. Andere Infektionserkrankungen oder Stress können zu einer Reaktivierung mit Virämie führen. In den übrigen Fällen kommt es zur persistenten Infektion, die meist in einem heftigen und kurzen Krankheitsverlauf endet. Zu den primären Infektionsfolgen zählen die Organschädigungen, die aus der Virusvermehrung resultieren. Es kommt vor allem zu einer FeLV-assoziierten Knochenmarksdepression. Eine Anämie tritt bei fast 50 % der FeLV-infizierten Katzen auf, bei etwa 8 % führt sie zum Tod. Dabei handelt es sich vorwiegend um eine aplastische Anämie, die durch eine gestörte Erythropoese verursacht wird. Eine verminderte Anzahl von Retikulozyten weist auf eine aregenerative Anämie hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lymphatische Leukosen oder Leukopenien treten bei FeLV-Infektionen auf, doch sind sie selten erregerbedingt und häufiger mit einem regulären neoplastischen Geschehen verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Felines Leukämievirus (FeLV), „Leukose“, Antigen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um transiente von persistierenden Infektionen zu unterscheiden, sollte ein positiver Nachweis stets nach 4 bis 6 Wochen kontrolliert werden. Da es sich um einen Nachweis von Antigen handelt, kommt es zu keiner „Kreuzreaktion“ bei geimpften Katzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | ELISA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Katze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''FeLV, „Leukose“, Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachweis von Provirus kann zum einen einen positiven Antigenbefund bestätigen. Zum anderen können hier latente Infektionen nachgewiesen werden, wenn kein Antigen im Blut vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | realtime PCR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Katze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;FIV – Felines Immundefizienz-Virus&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Feline Immunschwäche Virus (FIV)''' gehört zur Familie der Retroviridae, Genus Lentivirus. Es ist eng verwandt mit dem Humanen Immunschwäche Virus (HIV), doch für den Menschen nicht infektiös. Da FIV vor allem durch Bissverletzungen übertragen&lt;br /&gt;
wird, ist die Prävalenz der infizierten Tiere in der Gruppe der nicht-kastrierten Kater über fünf Jahre am höchsten. Die FIV-Infektion ist weltweit verbreitet. Die Prävalenz in Deutschland liegt bei ca. 3 - 5,5 %. Das Virus persistiert lebenslang. Es zeigt einen deutlichen Tropismus für T-Lymphozyten und Makrophagen. Analog zu den klinischen Symptomen HIV-infizierter Patienten wird auch die FIV-Infektion in ihrem Verlauf in vier Stadien eingeteilt. Nach dem ersten akuten Stadium wird die sich daran anschließende klinisch unauffällige Phase als Stadium der asymptomatischen Carrier (AC) bezeichnet. Diesem schließt sich eine persistierende, generalisierte Lymphadenopathie als drittes Stadium an. Der Ausbruch der Krankheitssymptomatik wird zunächst als AIDS Related Complex (ARC) und in der Finalphase der Infektion als Aquired Immunodeficiency Syndrome (AIDS) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Felines Immundefizienz Virus (FIV), Erregernachweis*'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Proviruslast (Therapiekontrolle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | realtime PCR, quantitativ&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Katze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Felines Immundefizienz Virus (FIV), Antikörpernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein positiver Antikörpernachweis zeigt eine FIV-Infektion an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |S, EP, HP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; |ELISA (Antikörpernachweis)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Katze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pferd''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Equine Infektiöse Anämie - EIA&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EIA ist eine weltweit verbreitete Viruserkrankung der Equiden, die akut-letal bis chronisch-rezidivierend verlaufen kann. Die Krankheit ist charakterisiert durch rekurrentes Fieber, Anämie, Thrombozytopenie, distale Ödeme und deutlichem Gewichtsverlust.&lt;br /&gt;
Die Übertragung erfolgt durch infiziertes Blut, blutsaugende Insekten, iatrogen durch infiziertes Injektionsmaterial aber auch intrauterin. Einmal infizierte Pferde bleiben lebenslang infektiös und seropositiv. So werden alle über 6 Monate alten Pferde, die seropositiv sind, als Carrier angesehen; jüngere Pferde können über maternale AK seropositiv sein. Die Inkubationszeit beträgt normalerweise 1 - 3 Wochen, kann aber auch bis zu 3 Monate andauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Infektiöse Anämie'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antikörper sind frühestens 2 - 3 Wochen post inf. nachweisbar. Bei negativer serologischer Untersuchung sollten verdächtige Tiere – ggf. auch mehrfach – in 3 - 4 wöchigen Abständen nachgetestet werden. '''Die EIA ist eine anzeigepflichtige Tierseuche!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |S 0,5 ml&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; |Agargeldiffusionstest, (Coggins Test), cELISA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Pferd&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schaf''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Maedi-Visna&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maedi und Visna sind zwei unterschiedliche Erkrankungen, die durch ein und das selbe Virus des Genus Lentivirus hervorgerufen werden und zu den sog. „slow virus diseases“ gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkrankung Maedi (bedeutet Dyspnoe) ist gekennzeichnet durch Atemnot und Husten, deren Ursache eine chronisch progressive interstitielle Pneumonie ist. Visna (bedeutet Verfall) ist eine wenig kontagiöse aber progressive Erkrankung des zentralen Nervensystems. Die Tiere zeigen durch eine Demyelinisierung des ZNS bedingte Paralysen und einen zunehmenden Verfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Maedi-Visna, Antikörpernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Meldepflichtige Tierseuche!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |S 0,5 ml&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; |ELISA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Schaf&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ziege''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Caprine Arteritis/Encephalitis - CAE&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erreger der CAE ist ebenso wie das Maedi-Visna-Virus dem Genus Lentivirus zugeordnet. Es ist eine Viruskrankheit der Ziegen, die sich, je nach Alter der betroffenen Tiere, in Enzephalitis, Arthritis und/oder Mastitis äußert. Die Entwicklung der klinischen Symptome schreitet langsam voran. Es kommt aufgrund von neurologischen Veränderungen und einer interstitiellen Pneumonie zu Ataxien, Lahmheiten, Paralysen und Atemnot. Es erkranken nur ca. 1/3 der seropositiven Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptübertragungsweg ist die Ansteckung der Neugeborenen durch Kolostrum. Eine horizontale und intrauterine Übertragung ist möglich, jedoch von untergeordneter Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''CAE, Antikörpernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachweis dient besonders in betroffenen Herden dazu, positive Träger auszumerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; |ELISA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Ziege, Schaf&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
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		<id>http://mail.labopedia.de/index.php?title=Polyomaviren&amp;diff=926</id>
		<title>Polyomaviren</title>
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		<updated>2013-02-08T13:48:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Polyomaviren''' sind nichtbehüllte Viren, haben einen Durchmesser von 45 nm und ein icosaedrales Capsid (ähnlich Papilloma-Viren). Die zur Familie der Pap…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Polyomaviren''' sind nichtbehüllte Viren, haben einen Durchmesser von 45 nm und ein icosaedrales Capsid (ähnlich Papilloma-Viren). Die zur Familie der Papovaviridae gehörenden Polyomaviren kommen latent in Säugerzellen vor und verursachen dort meist&lt;br /&gt;
persistierende Infektionen. Sie bilden in infizierten Zellen meist typische intranukleäre Einschlüsse und führen nach Infektion heterologer Zellen zu deren Transformation. Sie gelten daher als onkogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyomaviren besitzen eine zirkuläre doppelsträngige DNA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vogel, Budgerigar Fledgling Disease (BFDV)''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Budgerigar fledgling disease virus, auch „Französische Mauser“ genannt, gilt als das erste aviäre Polyomavirus (APV). APV verursacht eine für Psittaziden-Nestlinge zum Teil tödlich verlaufende Infektion, bei adulten Vögeln kommt es zu Symptomen von Septikämie und Hepatitis. V. a. Wellensittiche sind betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aviäres Polyomavirus, (APV), Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |Pulpahaltige Federkiele, EB (1 - 2 Tropfen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | realtime PCR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Vogel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
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		<id>http://mail.labopedia.de/index.php?title=Parvovirose&amp;diff=924</id>
		<title>Parvovirose</title>
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		<updated>2013-02-08T13:42:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „Das '''Parvovirus''' ist ein sehr kleines, unbehülltes DNA-Virus mit extremer Umweltstabilität. Es kann bis zu einem Jahr in der Umgebung persistieren und is…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Parvovirus''' ist ein sehr kleines, unbehülltes DNA-Virus mit extremer Umweltstabilität. Es kann bis zu einem Jahr in der Umgebung persistieren und ist ebenfalls sehr temperaturstabil. Tiere stecken sich oronasal mit Parvoviren an. Zunächst kommt es&lt;br /&gt;
zur Virusreplikation in den Schleimhäuten und danach zur Virämie. Das lymphatische System und Organe werden infiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann zu verschiedenen klinischen Verlaufsformen kommen. Bei der perakuten Form kommt es zum Tod innerhalb weniger Stunden, meist ohne gravierende Symptome. Die akute Form dagegen zeichnet sich durch eine schwere Symptomatik aus. Es treten hohes&lt;br /&gt;
Fieber, schwere blutige Diarrhöen und Vomitus auf. Wegen der hohen Affinität des Virus zu Geweben mit hoher Mitoseaktivität kommt es parallel zu schwerer Leukopenie. Sinken die Leukozytenzahlen unter 2000 Zellen/μl ist die Prognose vorsichtig zu stellen.&lt;br /&gt;
Subklinisch infizierte Tiere stellen als Ausscheider von Viren über den Kot das Erregernachweisreservoir dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hund''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Hunden verläuft die Parvovirose meist als zyklische Allgemeinerkrankung, mit einer Manifestation im Darmepithel und dem daraus resultierenden Bild von Anorexie, Fieber, Erbrechen und unstillbarem blutigen Durchfall. Welpen erkranken am schwersten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Katze (Panleukopenie)''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parvovirose der Katze – Panleukopenie – ist eine hochkontagiöse Allgemeinerkrankung der Feliden. Die Letalität unter ungeimpften Tieren liegt bei über 80 %. Klinisch ist die Erkrankung gekennzeichnet durch Fieber, Diarrhöe, Erbrechen und&lt;br /&gt;
Dehydratation. Im Blutbild findet man extreme Leukopenien. Eine Sonderform nimmt die intrauterine Infektion ein. Es kommt zur Infektion der Mutterkatze ohne Symptomatik, führt aber zu Abort oder Tod der Welpen. Werden lebende Kätzchen geboren, besteht&lt;br /&gt;
häufig eine Cerebellumhypoplasie, die zu Ataxie und Tremor, meist ohne Bewusstseinsstörungen, führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schweine (SMEDI)''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das porcine Parvovirus kann weltweit in fast allen Schweinebeständen nachgewiesen werden. In Deutschland ist von einer Prävalenz von 60 - 80 % auszugehen. Klinisch stehen bei einer Infektion mit PPV Fruchtbarkeitsstörungen und embryonale Infektionen mit anschließendem Fruchttod im Vordergrund (SMEDI: stillbirth, mummification, embrionic death, infertility). Die Muttertiere zeigen gewöhnlich keine klinischen Erscheinungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nerze, Frettchen (Aleutenkrankheit''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aleutenkrankheit der Nerze ist eine langsam fortschreitende chronische Immunkomplexerkrankung. Durch die Immunkomplexe kommt zu den typischen pathologischen Veränderungen, wie Hepatitis, Arteriitis, Anämie und Glomerulonephritis. Subklinische Verlaufsformen sind bei „Saphire-Nerzen“ beschrieben. Hervorgerufen wird die Erkrankung durch ein Parvovirus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Parvovirus, Antigen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens erbsengrosse Faecesprobe einsenden. Der Test kann 5 - 12 Tage nach Impfung mit Lebendimpfstoff positiv ausfallen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |Faeces&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Hund, Katze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Parvovirus, Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis im Blut ca. 1 - 5 Tage nach Infektion möglich. Der Test kann bis zu 3 Wochen nach Impfung mit Lebendimpfstoff positiv ausfallen! Beim Hund ist eine Differenzierung zwischen Impfstamm und Feldstamm auf Nachfrage möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |'''Hund, Katze''': Faeces, EB 0,2 ml &amp;lt;br&amp;gt;'''Schwein''': Gewebe (Lunge, Leber), abortierte Föten, Faeces, EB&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | realtime PCR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Hund, Katze, Schwein&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
'''Parvovirus, Antikörpernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serokonversion erfolgt 4 - 7 Tage nach der Infektion, Impf- und Infektionstiter können nur über die Untersuchung von Serumpaaren unterschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | '''Hund, Katze''': IFAT &amp;lt;br&amp;gt; '''Nerze, Frettchen''': Diffusionstest &amp;lt;br&amp;gt;'''Schwein''': EIA*&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Hund, Katze, Nerze, Frettchen, Schwein&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://mail.labopedia.de/index.php?title=Paramyxoviren&amp;diff=923</id>
		<title>Paramyxoviren</title>
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		<updated>2013-02-08T13:32:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Paramyxoviren''' gehören zu den behüllten einsträngigen RNA-Viren. Sie verursachen beim Menschen und vielen Tierarten vorwiegend respiratorische Erkranku…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Paramyxoviren''' gehören zu den behüllten einsträngigen RNA-Viren. Sie verursachen beim Menschen und vielen Tierarten vorwiegend respiratorische Erkrankungen, sind aber auch Erreger schwerer systemischer Erkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hund''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Canines Parainfluenza 2-Virus (CPIV)&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das canine Parainfluenzavirus gehört innerhalb der Subfamilie Paramyxoviridae zum Genus Paramyxovirus (Parainfluenzagruppe). Es spielt eine entscheidende Rolle bei akuten Infektionen des oberen Respirationstraktes des Hundes, die unter dem Begriff „Zwingerhusten“ zusammengefasst werden. In Zwingern oder ähnlichen Einrichtungen können bei bis zu 70 % aller Tiere Antikörper nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleinige Infektionen mit CPIV-2 führen in der Regel nur zu milden oder klinisch inapparenten Krankheitsverläufen. Erst bei Sekundärinfektionen mit anderen Viren, Bakterien oder Mykoplasmen sowie schlechten Haltungs- und/oder Hygienebedingungen kommt&lt;br /&gt;
es zu den bekannten schweren Verläufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Staupe-Virus&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Staupevirus des Hundes (canine distemper virus) gehört zum Genus Morbilivirus (Masern-Staupe-Rinderpest-Gruppe). Infizieren können sich alle Tiere der Familien Canidae (wie z. B. Hund, Fuchs, Wolf), Procyonidae (wie z. B. Waschbären und Pandas) und Mustelidae (wie z. B. Frettchen, Dachs, Marder, Tiger, Löwe). Die Staupe ist weltweit enzootisch. Die Übertragung erfolgt oral oder aerogen über Sekrete und Exkrete kranker Hunde oder klinisch gesunder Ausscheider. Auch intrauterine Infektionen sind&lt;br /&gt;
möglich. Die Staupe ist eine akut bis subakut verlaufende, fieberhafte Allgemeinerkrankung. Es lassen sich eine respiratorische, eine intestinale, eine zentralnervöse und eine kutane Verlaufsform unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Virusausscheidung beginnt nach ca. 7 Tagen (bis zu 60 bis 90 Tage p. i.), in deren Verlauf es zu einer typischen zyklischen Infektion mit leukozytenassoziierter (evtl. auch nicht zellgebundener) Virämie kommt. Je nach Fähigkeit des Immunsystems neutralisierende Antikörper auszubilden, kann die Staupe einen milden oder tödlichen Verlauf nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rind''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Bovines Parainfluenza 3-Virus (BPIV)&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bovine Parainfluenza-3-Virus spielt eine wichtige Rolle bei akuten Erkrankungen des Respirationsapparates beim Rind, insbesondere bei der Entstehung der infektiösen Faktorenkrankheit enzootische Bronchopneumonie. Monoinfektionen verursachen nur&lt;br /&gt;
milde Symptome oder verlaufen klinisch inapparent. Erst durch Sekundärinfektionen mit anderen Viren (z. B. Bovines Adenovirus) Bakterien (Pasteurellen, Mykoplasmen) und resistenzmindernden Faktoren (kalte Witterung, Stress, mangelhafte Stallhygiene)&lt;br /&gt;
entwickeln sich schwere Krankheitssymptome in Form endemisch auftretender Bronchopneumonien. Das Parainfluenza-3-Virus wird mit dem Nasensekret ausgeschieden, die Übertragung erfolgt aerogen. Das Krankheitsbild ist gekennzeichnet durch Fieber, Atembeschwerden und Salivation. Etwa 5 % der Tiere sterben innerhalb von 3 - 4 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Bovines Respiratorisches Synztialvirus (BRSV)&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bovine Respiratorische Synzytialvirus (BRSV) verursacht bei Rindern und Schafen Erkrankungen des oberen Respirationstrakts. Die Infektion tritt hauptsächlich in den Wintermonaten auf und ist charakterisiert durch plötzliches Fieber, geringgradige&lt;br /&gt;
Hyperpnoe, Apathie, Rhinitis und Husten. Es entwickeln sich leichte Broncheolitiden, multifokale Herde und eine interstitielle Pneumonie mit Syncytienbildung. Die Dauer der Erkrankung beträgt 3 - 10 Tage. Bei schweren Verlaufsformen sind Todesfälle möglich, ansonsten ist die Letalität gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BRSV ist beim Rind an der enzootischen Bronchopneumonie beteiligt, es prädisponiert Kälber und Lämmer für die Haftung von Mannheimia haemolytica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schlange''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paramyxovirusinfektionen treten insbesondere bei Schlangen auf. Bei Echsen und Schildkröten kommen diese Infektionen sehr selten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders betroffen sind Vipern, Giftnattern, Nattern, Boas und Pythons. Symptome der Erkrankung umfassen Nasenausfluss, Atmen mit geöffnetem Maul, käsige Beläge in der Mundhöhle und Atemgeräusche. Zudem kommt es oft zu wiederkehrenden, therapieresistenten Pneumonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben respiratorischen Veränderungen werden oftmals ZNS-Symptome gefunden. Diese beinhalten einen reduzierten Muskeltonus, Zwangsbewegungen, Tremor des Kopfes und Opisthotonus. Meist handelt es sich um chronische Verlaufsformen, es werden aber auch hochakute Verläufe beobachtet. Die Übertragung kann horizontal von Tier zu Tier, respiratorisch oder über den Kot erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am lebenden Tier wird das Virus mittels eines Mundhöhlen- und Kloakentupfers oder aus Organmaterial am besten aus Gehirn, Lunge, Darm, Leber und Niere nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Paramyxovirus, Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |Abstrich ohne Medium (Mundhöhle, Kloake), Trachealspülprobe, Gewebe (Gehirn, Lunge, etc.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | PCR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Schlange&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''bovines respiratorisches Synzytialvirus, Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |Abstrich ohne Medium (Nase, Rachen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | realtime PCR&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Rind&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | realtime PCR&lt;br /&gt;
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'''canines Parainfluenzavirus, Antikörpernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impf- und Infektionstiter können in der Regel nur über die Untersuchung von Serumpaaren unterschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | IFAT&lt;br /&gt;
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'''canines Parainfluenzavirus, Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |Abstrich ohne Medium (Nase, Rachen)&lt;br /&gt;
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'''Staupe, Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EDTA-Blut ist für den PCR-Nachweis ungeeignet, da falsch negative Ergebnisse möglich sind.&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | EIA, PCR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; |Hund, Frettchen, Großkatzen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Staupe, Antikörper'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachweis kann über Liquor oder Serum erfolgen. Impf- und Infektionstiter können im Serum nur über die Untersuchung von Serumpaaren unterschieden werden, während im Liquor lediglich Infektionstiter auftreten und daher Einzelproben aussagekräftig sind (blutfreie Entnahme!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://mail.labopedia.de/index.php?title=Orthopoxviren&amp;diff=922</id>
		<title>Orthopoxviren</title>
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		<updated>2013-02-08T13:16:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Genus '''Orthopoxvirus''' gehört zur Familie der Poxviridae. Diese nehmen durch ihren Aufbau und ihre viruseigenen Enzyme eine Sonderstellung innerhalb der Viren ein. Pockenviren sind in der Lage im Zytoplasma der Wirtszelle ohne Mitwirkung des Zellkerns zu infektionstüchtigen Viren heranzureifen. Pockenviren besitzen ein relativ großes Genom mit einer doppelsträngigen linearen DNA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Katze''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Infektion mit Orthopoxvirus bovis kann sowohl bei der Katze als auch beim Menschen die so genannten „Katzenpocken“ verursachen. Dabei kommt es durch Biss- oder Kratzverletzungen zu einem Eindringen des Virus in die Haut. An diesen Stellen treten dann zum Teil nekrotisierende, stark juckende Pocken auf. In den meisten Fällen kommt es nach einigen Wochen zu einer Selbstheilung, jedoch kann bei immunsupprimierten Menschen, und auch Katzen (z. B. FIV-Infektion), eine systemische Infektion mit schweren bis tödlichen Pneumonien entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis in die siebziger Jahre hin durchgeführte Vakzination gegen Menschenpocken stellt zwar keinen Schutz gegen eine Infektion dar, doch kann es durch Serokonversion mit dem zur Schutzimpfung benutzten Vacciniavirus wahrscheinlich zu einem abgeschwächten Erkrankungsbild kommen. Diese Impfungen wurden Mitte der 70er Jahre eingestellt und ein gehäuftes Auftreten dieser Infektion wird wieder wahrscheinlicher. Eine PCR-Analyse aus Hautkrustenmaterial kann eine schnelle und sichere Diagnose liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eigenschutz bei Probenentnahme und der Behandlung einer erkrankten Katze sollte nicht vernachlässigt werden. Auch sollte es zu einer Aufklärung von tierärztlichem Personal und gegebenenfalls Besitzer kommen. Sollte sich ein Mensch mit Pocken infizieren, kann in den meisten Fällen diagnostisch abgeklärt werden, ob das Haustier als Überträger in Frage kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ratte''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auftreten von Orthopoxvirus bovis-Infektionen bei Heimtierratten und die daraus resultierende Übertragung auf den Menschen wurde erst kürzlich beschrieben. Die Ratten zeigen nekrotisierende Läsionen an Gliedmaßen und im Bereich von Kopf und Schwanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Orthopoxviren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zoonose''': Vorsicht bei der Probenentnahme! Meldepflichtige Tierseuche bei Menschen und Ratten (nicht bei Katzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |Kruste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | PCR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Katze, Ratte&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://mail.labopedia.de/index.php?title=Orthopoxviren&amp;diff=921</id>
		<title>Orthopoxviren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://mail.labopedia.de/index.php?title=Orthopoxviren&amp;diff=921"/>
		<updated>2013-02-08T13:16:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „Das Genus '''Orthopoxvirus''' gehört zur Familie der Poxviridae. Diese nehmen durch ihren Aufbau und ihre viruseigenen Enzyme eine Sonderstellung innerhalb de…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Genus '''Orthopoxvirus''' gehört zur Familie der Poxviridae. Diese nehmen durch ihren Aufbau und ihre viruseigenen Enzyme eine Sonderstellung innerhalb der Viren ein. Pockenviren sind in der Lage im Zytoplasma der Wirtszelle ohne Mitwirkung des Zellkerns zu infektionstüchtigen Viren heranzureifen. Pockenviren besitzen ein relativ großes Genom mit einer doppelsträngigen linearen DNA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Katze''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Infektion mit Orthopoxvirus bovis kann sowohl bei der Katze als auch beim Menschen die so genannten „Katzenpocken“ verursachen. Dabei kommt es durch Biss- oder Kratzverletzungen zu einem Eindringen des Virus in die Haut. An diesen Stellen treten dann zum Teil nekrotisierende, stark juckende Pocken auf. In den meisten Fällen kommt es nach einigen Wochen zu einer Selbstheilung, jedoch kann bei immunsupprimierten Menschen, und auch Katzen (z. B. FIV-Infektion), eine systemische Infektion mit schweren bis tödlichen Pneumonien entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis in die siebziger Jahre hin durchgeführte Vakzination gegen Menschenpocken stellt zwar keinen Schutz gegen eine Infektion dar, doch kann es durch Serokonversion mit dem zur Schutzimpfung benutzten Vacciniavirus wahrscheinlich zu einem abgeschwächten Erkrankungsbild kommen. Diese Impfungen wurden Mitte der 70er Jahre eingestellt und ein gehäuftes Auftreten dieser Infektion wird wieder wahrscheinlicher. Eine PCR-Analyse aus Hautkrustenmaterial kann eine schnelle und sichere Diagnose liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eigenschutz bei Probenentnahme und der Behandlung einer erkrankten Katze sollte nicht vernachlässigt werden. Auch sollte es zu einer Aufklärung von tierärztlichem Personal und gegebenenfalls Besitzer kommen. Sollte sich ein Mensch mit Pocken infizieren, kann in den meisten Fällen diagnostisch abgeklärt werden, ob das Haustier als Überträger in Frage kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ratte''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auftreten von Orthopoxvirus bovis-Infektionen bei Heimtierratten und die daraus resultierende Übertragung auf den Menschen wurde erst kürzlich beschrieben. Die Ratten zeigen nekrotisierende Läsionen an Gliedmaßen und im Bereich von Kopf und Schwanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Orthopoxviren'''&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
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		<title>Neosporose</title>
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		<updated>2013-02-08T13:12:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „1984 wurde erstmals in Norwegen eine neurologische Erkrankung bei Hunden beschrieben, deren Erreger den Toxoplasmen ähnelte, jedoch nicht klassifiziert werden…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1984 wurde erstmals in Norwegen eine neurologische Erkrankung bei Hunden beschrieben, deren Erreger den Toxoplasmen ähnelte, jedoch nicht klassifiziert werden konnte. 1988 wurde in den USA ein ähnlicher Erreger bei Hunden gefunden und Neospora caninum benannt. Später konnte festgestellt werden, dass Neospora caninum mit dem norwegischen Erreger identisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neosporose ist bereits in vielen Ländern nachgewiesen worden, es muss daher von einer weltweiten Verbreitung ausgegangen werden. Natürliche Infektionen wurden bei Hunden, Rindern, Pferden, Schafen, Ziegen und Rotwild festgestellt. Zahlreiche weitere&lt;br /&gt;
Tiere können experimentell infiziert werden, u. a. Katzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klinisch sind Hunde und Rinder besonders schwer betroffen. Bei letzteren bestimmen Aborte in jedem Trächtigkeitsstadium das Bild. Bei Hunden stehen neurologische Symptome im Vordergrund: aufsteigende Paralysen der Hinterhand mit Hyperextension sind ein klassischer Befund, es können auch alle Gliedmaßen betroffen sein (Tetraplegie). Weitere mögliche Befunde sind Schluckbeschwerden, Paralyse des Kiefers, Kopfschiefhaltung, Muskelschwäche, Herzinsuffizienz, Pneumonie. Junge, kongenital infizierte Hunde, zeigen eine schwerere Symptomatik z. T. mit plötzlichen Todesfällen. Ältere Hunde zeigen öfter Zeichen einer disseminierten Infektion mit Polyradikulitis, Polymyositis und evtl. multipler Organbeteiligung. Bei älteren Hunden mit neurologischen Erscheinungen sollte man daher immer eine Neosporose in die Differentialdiagnose mit einbeziehen. Aufgrund der oft hohen regionalen Antikörperprävalenz wird allerdings angenommen, dass nur ein geringer Prozentsatz der infizierten Hunde tatsächlich erkrankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Neospora caninum, Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
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		<id>http://mail.labopedia.de/index.php?title=Mycobacterium_avium_ssp._paratuberculosis&amp;diff=919</id>
		<title>Mycobacterium avium ssp. paratuberculosis</title>
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		<updated>2013-02-08T13:07:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis (MAP)''' ist der Erreger der '''Paratuberkulose''', auch '''Johne‘sche Krankheit''' genannt, einer chronisch v…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis (MAP)''' ist der Erreger der '''Paratuberkulose''', auch '''Johne‘sche Krankheit''' genannt, einer chronisch verlaufenden granulomatösen Enteritis von Wiederkäuern. Die Erkrankung ist weltweit verbreitet. Neben domestizierten Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) können auch Wildwiederkäuer und Kameliden betroffen sein. Auch aus anderen Tierarten wie z. B. Kaninchen, Mäusen, Füchsen und Frettchen konnte MAP isoliert werden. Der sehr stabile Erreger kann in der Umwelt bis zu einem Jahr infektiös bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Infektion erfolgt in der Regel schon im Kälberalter orofäkal durch Kontakt mit dem Kot infizierter Tiere, aber auch die Verbreitung über Kolostrum und Milch sowie eine intrauterine Infektion ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inkubationszeit ist sehr variabel und kann bis zu mehrere Jahre betragen. Erste klinische Anzeichen treten meist erst auf, wenn die Tiere bereits älter als 2 Jahre sind. Symptome sind in erster Linie anhaltender, profuser, unstillbarer Durchfall und fortschreitender Gewichtsverlust bei erhaltenem Appetit. Die Paratuberkulose verläuft immer letal. Bereits vor dem Auftreten dieser Symptome führen Milchleistungsrückgang, herabgesetzte Fruchtbarkeit u. ä. zu hohen wirtschaftlichen Verlusten. Nicht alle infizierten Tiere entwickeln klinische Symptome, eine (intermittierende) Ausscheidung des Erregers erfolgt auch durch subklinisch infizierte Träger. Verdächtige Tiere sollten isoliert und bei positivem Befund zeitnah aus dem Bestand eliminiert bzw. geschlachtet werden. Aufgrund der Variabilität der Untersuchungsergebnisse in Abhängigkeit vom Infektionsstadium werden bei Infektionsverdacht wiederholte Beprobungen empfohlen! &amp;lt;br&amp;gt;In Deutschland besteht Meldepflicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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'''M. avium ssp. paratuberculosis, Antikörpernachweis'''&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
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		<id>http://mail.labopedia.de/index.php?title=Mykoplasmen&amp;diff=918</id>
		<title>Mykoplasmen</title>
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		<updated>2013-02-08T13:03:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Mykoplasmen''' sind prokaryote Erreger, die sich in hämotrope und nicht-hämotrope Mykoplasmen einteilen lassen. Außerhalb des Organismus sind Mykoplasmen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mykoplasmen''' sind prokaryote Erreger, die sich in hämotrope und nicht-hämotrope Mykoplasmen einteilen lassen. Außerhalb des Organismus sind Mykoplasmen sehr instabil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;u&amp;gt;'''Hämotrophe Mykoplasmen'''&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
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&amp;lt;u&amp;gt;Hund/Katze&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Vertreter der Hämobartonellen sind Mycoplasma haemofelis, Mycoplasma haemocanis und Mycoplasma haemominutum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infektionen treten weltweit verbreitet bei Katzen und auch immer häufiger bei Hunden auf. Die natürliche Infektion erfolgt vor allem durch Flöhe. Eine vertikale Übertragung über Plazenta und Milch ist ebenfalls möglich. Die Inkubationszeit liegt zwischen 6 und 17 Tagen. Klinische Symptome in der akuten Phase sind Anämie (hämolytische A. = Hauptsymptom), Fieber, Ikterus und allgemeine Schwäche. Eine Splenomegalie und Hepatomegalie ist zu diagnostizieren. Durch Schädigung der Erythrozytenmembran kommt es zur Hämolyse. Später kann eine sekundäre immunhämolytische Anämie entstehen und der direkte Coombs Test ist positiv. Eine Retikulozytenbestimmung zeigt eine regenerative Anämie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der chronischen Infektion stehen Symptome wie Gewichtsverlust und intermittierendes Fieber im Vordergrund. Studien zeigten, dass ein hoher Prozentsatz der Katzenund Hundepopulation infiziert ist, ohne dass die Tiere klinisch auffällig sind. Diese&lt;br /&gt;
Träger stellen vor allem ein Risiko für die Zucht und bei Bluttransfusionen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Haemobartonellen (M. haemofelis, M. haemocanis, M. haemominutum), Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PCR-Nachweis ist dem mikroskopischen Nachweis vorzuziehen, da die Sensitivität des mikroskopischen Nachweises nur bei ca. 70 % liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;u&amp;gt;'''nicht hämotrophe Mykoplasmen'''&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht hämotrophe Mykoplasmen sind auf den Schleimhäuten des Respirations- und Urogenitaltraktes zu finden, wo sie sich sehr lange der Immunantwort des infizierten Tieres entziehen können. Klinisch treten meist Konjunktivitis und Rhinitis auf, seltener Erkrankungen der oberen Luftwege. Eine Infektion kann spontan nach zwei bis vier Wochen ausheilen. Nicht geklärt ist bislang, ob Mykoplasmen als Primär- oder nur als Sekundärerreger fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Katze&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Katzenschnupfenkomplexes spielen neben den viralen Komponenten (FHV, FCV) auch Mykoplasmen eine Rolle. Klinisch äußert sich eine Infektion meist in Konjunktivitis und Rhinitis. Auch '''Mycoplasma gatae''' und '''Mycoplasma feliminutum''' werden gelegentlich aus Katzen isoliert, ihre klinische Bedeutung ist jedoch fraglich. Da sich Mykoplasmen nur schwer kultivieren lassen, stellt der PCR-Nachweis die Methode der Wahl dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Schwein&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mycoplasma hyopneumoniae''' ist der primäre Erreger der '''enzootischen porzinen Pneumonie EPP)''' beim Schwein. EPP ist eine der bedeutendsten Ursachen von respiratorischen Infektionskrankheiten beim Schwein. Die Erkrankung ist weltweit verbreitet. Hohe wirtschaftliche Verluste in der Schweineproduktion verursacht der Erreger aber erst im Zusammenspiel mit schlechten Umweltfaktoren und bakteriellen und/oder viralen Sekundärinfektionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Schildkröte&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Schildkröte wird durch eine Infektion mit einem virulenten Mycoplasma agassizii Stamm die sogenannte Upper Respiratory Tract Disease (URTD) hervorgerufen, eine Erkrankung, die sich klinisch durch serösen, mukösen und purulenten Nasenausfluss sowie Augenausfluss, Bindehautentzündung und Lidödem äußert. Darüber hinaus kann es zu Lethargie, Dehydratation, Anorexie sowie Kachexie mit Todesfolge kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentliches Merkmal einer Mykoplasmeninfektion ist die Tatsache, dass sie in einem Organismus persistieren können, ohne Krankheitssymptome auszulösen. Häufig kommt es nach einer Infektion mit Mykoplasmen erst durch das gemeinsame Agieren mit anderen Mikroorganismen und Umweltfaktoren in Kombination mit genetischen Eigenschaften und Immunreaktionen des Wirtes zum Krankheitsausbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ratte&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mycoplasma pulmonis''' ist der Erreger der '''„murinen respiratorischen Mycoplasmose“''', einer langsam voranschreitenden Infektion der Atemwege, die mit Bildung von zähem Schleim einhergeht. Klinisch zeigen erkrankte Tiere Niesen, mukopurulenten Nasenausfluss, röchelnde Atemgeräusche und Dyspnoe. Die Infektion kann sich bis ins Mittelohr ausbreiten und zu einer Otitis media und Kopfschiefhaltung führen. Daneben kann Mycoplasma pulmonis, besonders bei älteren weiblichen Ratten, eine Genitalinfektion verursachen, die zu Sterilität oder geringer Wurfgröße führt. Seltener wird auch eine Metritis oder Pyometra beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Latente Infektionen ohne Ausprägung klinischer Symptome sind häufig. Die Übertragung erfolgt durch Aerosole bei engem, direktem Kontakt. Auch eine sexuelle und intrauterine Übertragung ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hund&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mycoplasmen werden beim Hund häufig im Zusammenhang mit Erkrankungen im Urogenitalbereich und bei Unfruchtbarkeit beobachtet. Klinisch kann eine Infektion mit caninen Mycoplasmen bei Rüden zu einer Prostata- und/oder Hodenentzündung, bei Hündinnen u. a. zu Endometritis führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Rind&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mycoplasma bovis''' kann beim Kalb in den ersten Lebenswochen Lungen- und Gelenksentzündungen und schwere Euterentzündungen bei der Kuh hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch ist oft eine Ohrentzündung der betroffenen Kälber mit herunterhängenden Ohrmuscheln und ein Schiefhalten des Kopfes. Mycoplasma bovis ist als Mastitiserreger hochansteckend. Typisch ist hier, dass es zur Vergrößerung und Verhärtung der&lt;br /&gt;
Milchdrüse kommt und die Entzündung binnen einiger Wochen auf die benachbarten Euterviertel übergreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mycoplasma, Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |'''Schwein''': Gewebe (Lunge), BAL, Abstrich ohne Medium (Luftröhre) &amp;lt;br&amp;gt;'''Hund''': Abstrich ohne Medium (Vagina, Penis) &amp;lt;br&amp;gt;'''Katze''': Abstrich ohne Medium (Auge, Nase, Rachen), EB 0,2 ml &amp;lt;br&amp;gt;'''Rind''': Abstrich ohne Medium, Milch, Synovia &amp;lt;br&amp;gt;'''Schildkröte''': Abstrich ohne Medium (Auge, Nase, Rachen), Nasenspülprobe &amp;lt;br&amp;gt;'''Ratte''': Abstrich ohne Medium (Nase, Rachen), Gewebe (Lunge), BAL&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | PCR/realtime PCR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Schwein, Katze, Hund, Schildkröte, Ratte, Rind&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mycoplasma hyopneumoniae, Antikörpernachweis*'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | EIA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://mail.labopedia.de/index.php?title=Kontagi%C3%B6se_equine_Metritis_(CEM)/Taylorella_equigenitalis&amp;diff=916</id>
		<title>Kontagiöse equine Metritis (CEM)/Taylorella equigenitalis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://mail.labopedia.de/index.php?title=Kontagi%C3%B6se_equine_Metritis_(CEM)/Taylorella_equigenitalis&amp;diff=916"/>
		<updated>2013-02-08T12:44:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „Die '''kontagiöse equine Metritis (CEM – meldepflichtige Tierseuche)''' wird durch das gramnegative Stäbchenbakterium Taylorella equigenitalis verursacht. …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''kontagiöse equine Metritis (CEM – meldepflichtige Tierseuche)''' wird durch das gramnegative Stäbchenbakterium Taylorella equigenitalis verursacht. Die Übertragung erfolgt v. a. beim Deckakt, Hengste beherbergen den Erreger latent auf der Penisschleimhaut, besonders in der Fossa urethralis und im Smegma des Präputiums. Auch eine Übertragung von infizierten Stuten auf Hengste ist möglich. Eine Infektion führt bei Stuten zu einer Endometritis/Zervizitis mit muko-purulentem Vaginalausfluss und zu verminderter Fruchtbarkeit. Beim Hengst fehlen klinische Anzeichen für die Erkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der (bei Exporten geforderten) bakteriologischen Untersuchung ist es nun möglich, Taylorella equigenitalis mittels PCR nachzuweisen. Wir empfehlen dies als schnelle Möglichkeit einer Vorab-Diagnose, für die offizielle Ausfuhrgenehmigung ist nach wie vor die Bakteriologie notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kontagiöse equine Metritis (CEM) / Taylorella equigenitalis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meldepflichtige Tierseuche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |Klitoris-/Cervixtupfer bzw. Glans Penis-/Schaft-/Urethra-Tupfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Kultur, realtime PCR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Pferd&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
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		<title>Listeriose</title>
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		<updated>2013-02-08T12:42:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „Die '''Listeriose''' kann sowohl viele Tierarten, als auch den Menschen betreffen, kommt aber unter den heutigen Hygieneverhältnissen relativ selten vor.  Lis…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Listeriose''' kann sowohl viele Tierarten, als auch den Menschen betreffen, kommt aber unter den heutigen Hygieneverhältnissen relativ selten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Listerien sind relativ kleine grammpositive Stäbchen mit der Tendenz in Ketten zu wachsen. Die größte Bedeutung innerhalb der Gattung hat Listeria monocytogenes. Listeria ivanovii besitzt eine geringe Virulenz, ist aber pathogen für Menschen und Schafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erreger wurde auch bei Affen, die an Meningitis erkrankt waren, isoliert. Listeriose ist überwiegend eine Erkrankung bei Schafen, die sich durch Aufnahme verdorbener Silage infizieren. Mit wesentlich geringerer Häufigkeit erkranken Rinder, Hühner, Schweine, Kaninchen und Ziegen. Bei Pferden, Hunden und Katzen sind&lt;br /&gt;
Einzelfälle beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In über 80 % der Fälle der Listeriose beim Schaf ist das Gehirn betroffen und es kommt zur Ausprägung der für diese Erkrankung charakteristischen Drehbewegungen des Kopfes und Rumpfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Formen sind die septische Neugeborenen- oder Jungtierlisteriose, die Organlisteriose (z. B. Mastitiden) oder die Trächtigkeitslisteriose mit Aborten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Listerien, Antikörpernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niedrige Titer (&amp;lt; 1:80) können unspezifisch sein, da eine Antigenverwandtschaft von L. monocytogenes mit Staphylokokken und Streptokokken besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |S, HP, EP 0,5 ml&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | IFAT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Hund, Katze, Pferd, Rind, Schaf, Ziege&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
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		<title>Leptospirose</title>
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		<updated>2013-02-08T12:38:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „Die '''Leptospirose''' wurde erstmalig im Jahr 1852 beim Hund beschrieben und war wegen ihres Auftretens anlässlich einer Hundeausstellung in Stuttgart lange …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Leptospirose''' wurde erstmalig im Jahr 1852 beim Hund beschrieben und war wegen ihres Auftretens anlässlich einer Hundeausstellung in Stuttgart lange Zeit unter dem Begriff „Stuttgarter Hundeseuche“ bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leptospiren sind gramnegative Bakterien, die zur Gruppe der Spirochäten gehören. Es handelt sich dabei um sehr dünne, flexible, schraubenförmige Bakterien mit hakenförmigem Ende. Leptospiren sind durch Drehungen aktiv beweglich. Innerhalb der Gattung Leptospira interrogans sensu lato werden verschiedene pathogene wie saprophytische Arten unterschieden, die nicht morphologisch, sondern nur serologisch oder genetisch zu differenzieren sind. Seit 1989 wurden über 250 Serovare beschrieben, die zurzeit in 24 Serogruppen eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erregerübertragung erfolgt direkt über Harn oder Blut von infizierten Tieren oder indirekt über unbelebte Vektoren wie z. B. kontaminiertes Wasser, Futter und Schlafplätze oder lebende Vektoren wie Nagetiere. Leptospiren überleben am besten in feuchter&lt;br /&gt;
Umgebung bei Temperaturen von 0 - 25° C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klinisch äußert sich eine Leptospirose zunächst durch Anorexie, Erbrechen, Dehydratation und Fieber. Später sind die Tiere apathisch und zeigen häufig eine erschwerte Atmung. Die Schleimhäute sind ikterisch, es tritt Anämie mit Hämoglobinurie und als&lt;br /&gt;
Komplikation in manchen Fällen eine disseminierte intravasale Koagulopathie (DIC) auf. Toxische Zerfallsprodukte führen zu einer hämorrhagischen Diathese und Nekrosen. Als Folge kann es zu einer akuten Nephritis mit Azotämie kommen. In einigen Fällen tritt&lt;br /&gt;
zudem eine oft hochakut verlaufende Hepatitis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hund''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren kommt es nach eigenen Untersuchungen zu einer Verschiebung der Serovartypen. Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Anstieg in der Prävalenz der Serovare von L. grippotyphosa, bratislava und canicola. Alle drei Serovare sind mit etwa 20 % vertreten. Bei den Serovaren L. saxkoebing, autumnalis und pomona zeigten sich nur minimale Verschiebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders deutliche Veränderung lag in dem Auftreten des Serovars L. icterohaemorrhagiae. Waren im Jahr 2002 noch 46,7 % der Proben positiv, so sind es heute nur noch 6,3 %. Da es bei L. canicola zu einem Anstieg von 14,5 % auf 19,5 % gekommen&lt;br /&gt;
ist, ist es unwahrscheinlich, dass dieser Abfall rein durch eine bessere Impfpraxis verursacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Katze''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katzen scheinen eine natürliche Resistenz aufzuweisen. Doch häufen sich auch hier die Fälle mit klinischer Beteiligung. Die vorherrschenden Serovare sind L. grippotyphosa und L. bratislava, gefolgt von L. icterohaemorrhagiae L. sejroe, L. autumnalis und L. australis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pferd''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die über den Urin von Schadnagern verbreiteten Leptospireninfektionen des Pferdes verlaufen meist klinisch inapparent; die Seroprävalenz unter den gesunden Pferden ist daher hoch (ca. 75 %). Der Erreger wird über Futter oder Wasser aufgenommen und&lt;br /&gt;
führt bei Pferden zu eher unspezifischen Symptomen, wie Fieber (oft intermittierend), Ikterus, Inappetenz, und Leistungsminderung. Es wurden auch Aborte beschrieben. Eine Erregerübertragung von Pferd zu Pferd kommt praktisch nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sonderfall Equine Rezidivierende Uveitis (ERU)&amp;lt;/u&amp;gt; – Die Beteiligung einer intraokulär persistierenden Leptospireninfektion an der Ätiologie der ERU gilt als erwiesen. Sich daraus ergebende Autoimmunreaktionen führen zu fortschreitender Schädigung innerer Strukturen des Auges bis hin zur Erblindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antikörpernachweis (= sensitivster Nachweis) oder aber Antigennachweis mittels PCR ist aus Kammerwasser oder Glaskörpermaterial möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wiederkäuer''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leptospirose der Wiederkäuer kann zu wirtschaftlichen Verlusten führen und ist eine meldepflichtige Tierseuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherrschende Serovare in unseren eigenen Untersuchungen sind hierbei L. icterohaemorrhagiae, saxkoebing und bratislava. Das neu aufgetretene Serovar L. hardjo wurde in keiner der von uns untersuchten Proben nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwein''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Tierspezies testen wir im Antikörper Nachweis für das Schwein spezifische Serovare: L. canicola, L. grippotyphosa, L. saxköbing, L. bratislava, L. sejroe, L. pomona, L. copenhageni und L. tarrasovi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Leptospiren, Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können die 8 pathogenen Stämme von L. interrogans sicher, sensitiv und direkt nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |Harn 0,2 ml, Kammerwasser, Gewebe (Niere, Glaskörper)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | realtime PCR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Hund, (Katze), Pferd, Schwein, Wiederkäuer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Leptospiren, Antikörper'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Unterscheidung zwischen Impf- und Infektionstiter ist beim Hund häufig bei einmaliger Untersuchung möglich, da die meisten Infektionen mit Serovaren erfolgen, die nicht in den gängigen Impfstoffen enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |S, HP, EP 0,5 ml&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Mikroagglutinationstest&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Hund, Pferd, Rind, Schwein, weitere Tierarten auf Anfrage [http://www.laboklin.de]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://mail.labopedia.de/index.php?title=Leishmaniose&amp;diff=913</id>
		<title>Leishmaniose</title>
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		<updated>2013-02-08T12:30:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „Die '''Leishmaniose''' gehört zu den durch Protozoen übertragenen Infektionskrankheiten. Überträger der Leishmanien sind Sandmücken - Phlebotomen. Die Auf…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Leishmaniose''' gehört zu den durch Protozoen übertragenen Infektionskrankheiten. Überträger der Leishmanien sind Sandmücken - Phlebotomen. Die Aufnahme der Leishmanien erfolgt beim Saugakt. In der Sandmücke erfolgt die Vermehrung der&lt;br /&gt;
promastigoten Stadien, die 6 - 12 Tage nach dem Saugakt infektiös sind. Der Erreger in Europa ist Leishmania infantum. Ab dem Bosporus südwärts und vor allem in Nordafrika kommt zusätzlich Leishmania tropica vor. Weltweit sind weitere Arten von&lt;br /&gt;
Leishmanien beschrieben. Die Hauptinfektiongebiete in Europa sind Spanien, Portugal, Italien und Griechenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sind natürliche Sandmückenvorkommen entlang des Rheingrabens in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz in der Region Kaiserslautern und Saarbrücken nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fuchs, evtl. auch Kleinnager werden als das Erregerreservoir angesehen. Infizierte Tiere können bis zu 7 Jahre asymptomatisch sein. Der Beginn der Erkrankung ist meist gekennzeichnet durch Lymphadenopathie, Anämie, bei der kutanen Form der Leishmaniose zeigen sich Hautveränderungen an den Ohrrändern, Nasenspiegel und Brillenbildung an den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chronischen Infektionen zeigen die Tiere eine reduzierte Belastbarkeit, Gewichtsverlust, Lymphadenopathie, schuppige nicht juckende Hautveränderungen und Augenveränderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Leishmanien, Antikörpernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positive Antikörpertiter sind frühestens 2 - 3 Wochen p. i. zu erwarten, längstens nach 6 Monaten. Der ELISA zeigt bei asymptomatischen Hunden eine deutlich höhere Sensitivität (ca. 90 %) gegenüber dem IFAT (ca. 50 - 70 %). Zur Therapiekontrolle ist der Antikörpertest nicht geeignet und eine Serum-Eiweiß-Elektrophorese empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |S 0,5 ml&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | IFAT, ELISA (nur Hund)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Hund, Katze, Pferd&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Leishmanien, Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PCR-Nachweis ist wesentlich sensitiver als der mikroskopische Nachweis. EDTA-Blut ist für den PCR-Nachweis ungeeignet, da&lt;br /&gt;
eine Parasitämie nur selten zu erwarten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |Knochenmarkpunktat, Lymphknotenpunktat (L. popliteus), Gewebe (Haut), Abstrich ohne Medium (Konjunktiva)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | PCR, zytologisch, histologisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Hund&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://mail.labopedia.de/index.php?title=Influenza&amp;diff=911</id>
		<title>Influenza</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://mail.labopedia.de/index.php?title=Influenza&amp;diff=911"/>
		<updated>2013-02-08T12:19:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Pferd''':  Die '''equine Influenza''' wird verursacht durch die Subtypen '''Influenza A equi 1 (H7N7)''' und '''A equi 2 (H3N8)''', wobei Influenza A equi 1…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Pferd''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''equine Influenza''' wird verursacht durch die Subtypen '''Influenza A equi 1 (H7N7)''' und '''A equi 2 (H3N8)''', wobei Influenza A equi 1 (H7N7) in den letzten 30 Jahren kaum noch in Erscheinung trat. Bei empfänglichen Equiden führt eine Infektion zu Fieber und einem rauen, trockenen Husten. In ungeimpften Populationen breitet sich das Virus rasch aus. Bakterielle Sekundärinfektionen mit mukopurulentem Nasenausfluss sind häufig und maskieren das klinische Bild v. a. in teilimmunen Populationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Influenza, Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |Abstrich ohne Medium (Nase), BAL, EB 0,2 ml&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; |realtime PCR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Pferd, andere Tierarten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Influenza, Antikörpernachweis*'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impf- und Infektionstiter können nur über die Untersuchung von Serumpaaren unterschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |S 0,5 ml&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | HAH&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Pferd&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://mail.labopedia.de/index.php?title=Inclusion_body_disease_of_boid_snakes_(IBD)&amp;diff=910</id>
		<title>Inclusion body disease of boid snakes (IBD)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://mail.labopedia.de/index.php?title=Inclusion_body_disease_of_boid_snakes_(IBD)&amp;diff=910"/>
		<updated>2013-02-08T12:16:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Inclusion body disease of boid snakes (IBD''') wird durch Arenaviren verursacht und kommt vor allem bei Boas und Pythons vor. Klinische Symptome umfassen Tr…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Inclusion body disease of boid snakes (IBD''') wird durch Arenaviren verursacht und kommt vor allem bei Boas und Pythons vor. Klinische Symptome umfassen Tremor, Opisthotonus und Verlust des Umdrehreflexes. Bei Jungtieren verläuft die Infektion oft akut mit annähernd 100 %iger Mortalität. Bei adulten Tieren ist der Verlauf meist chronisch und protrahierend. Frühe Symptome sind leichter Tremor des Kopfes, Apathie und herabgesetzte Intensität des Züngelns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pythons zeigen häufig eine schnellere Progression der Erkrankung als Boas. Bei Boas ist Regurgitieren oftmals das erste klinische Symptom. Der typische Verlauf bei Pythons ist eine Stomatitis verbunden mit progressiv verlaufender Pneumonie, die unter ZNS-Symptomatik zum Tode führt. In den letzten Jahren wird diese Erkrankung vermehrt bei Boas beobachtet, während sie bei Pythons nicht mehr so oft auftritt. Über die Transmission ist bei Reptilien bis dato wenig bekannt, sie kann nachweislich über kontaminierte Aerosole, Exkremente und Jungtiere von infizierten Eltern erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Schlangenmilben werden als Vektoren angenommen. Die Diagnose der Erkrankung erfolgt zytologisch durch Nachweis typischer intrazytoplasmatischer Einschlüsse sichtbar in buffy-coat-Ausstrichen aus dem Blut und frisch angefertigten Mundhöhlen- und&lt;br /&gt;
Speiseröhrenausstrichen. Für die histologische Untersuchung eignen sich vor allem Pankreas, Leber, Nieren und Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes und bei Pythons das Gehirn. Am lebenden Tier sind Bioptate aus Leber und/oder Niere das Material der Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''IBD – Inclusion body disease of boid snakes'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |EB 0,3 ml + Mundhöhlen-/Speiseröhren-Ausstriche,&lt;br /&gt;
Bioptate aus Leber und/oder Niere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | zytologisch, histologisch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Schlange (Boa, Python)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://mail.labopedia.de/index.php?title=Hepatozoon_canis&amp;diff=909</id>
		<title>Hepatozoon canis</title>
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		<updated>2013-02-08T12:13:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Hepatozoon canis''' macht einen typischen Kokzidien-Entwicklungszyklus durch, mit dem Hund als obligatorischem Zwischenwirt. Die ungeschlechtliche Vermehrun…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hepatozoon canis''' macht einen typischen Kokzidien-Entwicklungszyklus durch, mit dem Hund als obligatorischem Zwischenwirt. Die ungeschlechtliche Vermehrung, Schizogonie, findet in mehreren Generationen in den Endothelzellen der Milz, Leber und des&lt;br /&gt;
Knochenmarks statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier gebildeten Merozoiten dringen in die Leukozyten ein und differenzieren sich zu den Gamonten. Der Endwirt, die Zecke, nimmt die Gamonten bei der Blutmahlzeit auf, und im Darm der Zecke erfolgt die Gamogonie. Es entstehen die beweglichen Zygoten,&lt;br /&gt;
die den Darm der Zecke verlassen und in das Haemozoel einwandern. Hier findet die Sporogonie statt und es werden Oozysten mit je 16 infektiösen Sporozoiten gebildet. Die Infektion mit H.canis erfolgt durch das Zerbeißen oder Verschlucken infizierter Zecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akute Infektionen sind gekennzeichnet durch Fieber, Lymphadenitis, Anorexie, Apathie, Myositis und epileptiforme Anfälle (Blutungen in Meningen). Es treten massive Läsionen bis hin zu Nekrosen in den befallenen Organen (Milz, Leber, Lunge, Gehirn) auf. Chronische Infektionen verursachen intermittierendes Fieber, Lymphadenopathie,Anämie, Durchfall und Erbrechen. Es kommt zu Hyperästhesien und Muskelschmerzen mit Nacken- und Rumpfmuskelversteifung. Periostal kann es zu Knochenproliferationen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hepatozoon canis, Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorkommen an subtropische und tropische Länder gebunden. Übertragung durch orale Aufnahme einer infizierten Zecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |EB 0,2 ml, Gewebe (Leber), Zecke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | realtime PCR, mikroskopisch buffy coat Ausstrich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Hund, Katze (diskutiert wird H.felis als eigenständige Art&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
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		<title>Herpesviren</title>
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		<updated>2013-02-08T12:10:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Herpesviren''' verursachen bei fast allen Tierarten seuchenhafte sowie latente oder persistierende Krankheiten. Der Name leitet sich von dem griechischen Wo…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Herpesviren''' verursachen bei fast allen Tierarten seuchenhafte sowie latente oder persistierende Krankheiten. Der Name leitet sich von dem griechischen Wort „herpein“ kriechen ab. Allen Herpesviren gemeinsam ist die lebenslange Latenz oder Persistenz im Wirtsorganismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hund (CHV)''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sog. „Welpensterben“ bei Hunden wird durch das '''Canine Herpesvirus-1''' verusacht. Die Welpen versterben in den ersten  Lebenstagen an einer hämorrhagischen Allgemeinerkrankung. Es kommt zu massiver lytischer Virusvermehrung bei subnormaler Körpertemperatur von 36 - 37° C und Tod innerhalb von 48 Stunden. Die Morbiditätsrate liegt bei 100 %, die Mortalitätsrate bei fast 95 % !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ältere Welpen zeigen meist milde respiratorische Symptome, daher wird CHV eine ätiologische Beteiligung am Zwingerhusten Komplex zugeschrieben. Adulte Tiere machen meist klinisch inapparente Infektionen durch. Hündinnen können nach Erstinfektion das Virus intrauterin auf die Föten übertragen, selten kommt es zu Aborten und Totgeburten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei adulten, immunsupprimierten Tieren kann es zu perakuten Verläufen mit Todesfolge kommen. Eine Diagnostik bei Zuchttieren ist zu empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Katze (FHV)''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim '''felinen Herpesvirus (FHV)''' stehen respiratorische Symptome wie Rhinitis und Sinusitis mit Augen- und Nasenausfluss im Vordergrund. Es kommt zu Konjunktivitis und häufig zu Korneaulzera. Die Katzen leiden unter Dyspnoe und Fressunlust. In der&lt;br /&gt;
Regel klingen diese Symptome nach relativ kurzer Zeit wieder ab. Es entwickelt sich eine latente Infektion, die unter Stress jederzeit wieder aktiviert werden kann. Dann kommt es meist zu rekurrierenden Rhinitiden, die aber milder verlaufen als bei der&lt;br /&gt;
Primärinfektion. Komplikationen treten bei einer FHV-Infektion selten auf. Manchmal sind die Augenveränderungen schwerwiegend und die Katze kann erblinden. Auch kann es bei sehr jungen Kätzchen bei sehr hohem Fieber und allgemeiner Schwäche zu Todesfällen kommen (Fading Kitten Sydrome).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pferd (EHV)''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;EHV 1 und 4&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infektionen sowohl mit '''EHV1''' als auch mit '''EHV4''' werden bei Pferd, Esel und Maultier durch Tröpfcheninfektionen oder direkten Kontakt verursacht. Die Ausprägung der klinischen Symptome hängt von Alter und Immunstatus des infizierten Tieres ab. V. a. bei Infektionen mit EHV4 sind bei Fohlen Morbiditäten bis zu 100 % möglich (besonders betroffen sind Tiere während der Absatzzeit). Mehr als 80 % der Isolate stammen von Tieren mit Rhinopneumonitis. EHV1 wird als Erreger des Virusabortes angesehen; 99 % der Isolate von EHV1 stammen aus abortierten Fohlen. Bei Stuten können teilweise zentral-nervöse Erscheinungen auftreten. Das nicht mit EHV1 oder 4 kreuzreagierende EHV3 verursacht Genitalinfektionen beim Pferd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal mit Herpesviren infizierte Pferde bleiben zeitlebens Virusträger und durch ungünstige Umstände (Stress etc.) kann das Virus endogen wieder aktiviert werden. Latenzorgan ist das Trigeminalganglion. Innerhalb der Pferdepopulation besteht, unter&lt;br /&gt;
Berücksichtigung der geimpften Pferde, eine hohe Seroprävalenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;EHV 2 und 5&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beteiligung von '''EHV-2''' und/oder '''EHV-5''' an einer Keratokonjunktivitis wird seit langem vermutet und diese Viren tatsächlich auch regelmäßig aus Konjunktivaltupfern nachgewiesen. In den zurückliegenden Jahren wurden EHV-2 und -5 aber auch zunehmend als Wegbereiter für andere virale und bakterielle Infektionen des Respirationstraktes nachgewiesen. Vor allem bei Jungtieren konnten bei behandlungsresistenten teils katarrhalisch-eitrigen, teils nekrotisierenden oder abszedierenden Bronchopneumonien equine Herpesviren 2 und/oder -5 nachgewiesen werden. EHV-5 wurde kürzlich als atiölogisches Agens einer „Equine Multinodular Pulmonary Fibrosis“ (EMPF) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vogel (Pacheco)''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Psittacide Herpesvirus (PsHV)''' ist für die Pacheco’sche Krankheit bei Papageienartigen verantwortlich. Diese weltweit auftretende Erkrankung führt nach perakut bis akutem Verlauf zu seuchenartigen Todesfällen. Klinisch zeigen die Tiere Anorexie, gesträubtes Gefieder, Durchfall und Polyurie, gelegentlich Sinusitis und Konjunktivitis. Die Erkrankung kommt insbesondere in Stresssituationen zum Ausbruch, z. B. Fang und Quarantäne bei Importvögeln, Besitzerwechsel, Klinikaufenthalt, Brutbeginn oder Eintritt der Sexualreife. Daher empfiehlt sich eine geeignete Voruntersuchung von Vögeln, die in den Bestand eingegliedert werden sollen, um eine Gefährdung der anderen Vögel zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schildkröte''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herpesvirusinfektionen kommen bei verschiedenen Landschildkrötenarten, der Gattung Testudo, wie z. B. der Griechischen Landschildkröte (Testudo hermanni), der Maurischen Landschildkröte (Testudo graeca) und der Russischen Landschildkröte (Agrionemys horsfieldi) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine wahrscheinlich über Kot übertragende, hoch kontagiöse Virose. Die Untersuchung sollte routinemäßig vor dem Einbringen neuer Tiere in einen Bestand erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klinische Symptome sind Nasen- und Augenausfluss, Regurgitieren, Anorexie und Lethargie. Relativ typisch sind die nekrotischen Beläge der Zunge und der Mundhöhle. Zur Diagnosestellung sollte ein trockener Tupferabstrich von der distalen Zunge am Übergang zum Larynx erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am toten Tier kann der Nachweis von typischen intranukleären Einschlusskörperchen auch histologisch vor allem in den Zungenepithelien, der Riechschleimhaut und in den Leberzellen erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Koi (KHV)''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Koi-Herpes-Virus''' ist ein hochinfektiöses Virus, das bei Karpfen (Koi und Nutzkarpfen) in den letzten Jahren seuchenhafte Krankheitsgeschehen in Abhängigkeit von der Wassertemperatur verursacht hat. Morbiditäts- und Mortalitätsraten können innerhalb von 1 - 2 Wochen nach Erregereintrag bis zu 100 % betragen. Die Inkubationszeit beträgt von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten. Sie ist von verschiedenen äußeren und inneren Faktoren, wie Stress und Kondition der Fische abhängig. Betroffen sind Fische aller Altersklassen bei Wassertemperaturen zwischen 18 - 29° C. Klinisch gesehen stehen Kiemennekrosen, vermehrte Schleimproduktion, Hämorrhagien der Haut, Leber, Milz und Nieren im Vordergrund. Überlebende Fische bleiben vermutlich über Jahre latent Virusträger und stellen eine potentielle Gefahr beim Handel mit Lebendfischen in der Teichwirtschaft und Hobbyhaltung dar. Eine Immunisierung mittels attenuiertem Lebendimpfstoff wird derzeit aus wissenschaftlicher Sicht abgelehnt. &amp;lt;br&amp;gt;'''Anzeigepflichtige Tierseuche!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herpesvirus, Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herpesviren haben in der Regel nur eine kurze virämische Phase im Blut. Der Nachweis aus EDTA-Blut ist daher häufig nur zu Beginn der Erkrankung sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |'''Hund''': Abortmaterial, Gewebe toter Welpen (Lunge, Leber, Niere), Abstrich ohne Medium (Vagina, Nase, Rachen, Auge) &amp;lt;br&amp;gt;'''Katze''': Abstrich ohne Medium (Auge, Nase), EB 0,2 ml &amp;lt;br&amp;gt;'''Pferd''': &amp;lt;u&amp;gt;EHV 1 und 4&amp;lt;/u&amp;gt;: Abstrich ohne Medium (Nase), BAL, Abortmaterial, EB 1 ml (Auf Wunsch Nachweis aus Buffy Coat möglich, dafür benötigen wir min. 5 ml EB), Liquor &amp;lt;br&amp;gt;'''Pferd''': &amp;lt;u&amp;gt;EHV 2 und 5&amp;lt;/u&amp;gt;: Abstrich ohne Medium (Auge)&lt;br /&gt;
'''Vogel''': Gewebe (Leber, Niere, Milz), EB 0,2 ml, frisch ausgezogene Feder, Abstrich ohne Medium (Rachen, Kloake) &amp;lt;br&amp;gt;'''Schildkröte''': Abstrich ohne Medium (Zunge, Rachen), Gewebe (Leber, Darm, Gehirn) &amp;lt;br&amp;gt;'''Koi-Karpfen''': Gewebe (Gehirn, Leber, Milz), Kiemenbiopsie &amp;lt;br&amp;gt;'''Rind'''*: &amp;lt;u&amp;gt;BHV1&amp;lt;/u&amp;gt;: Abstrich ohne Medium&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | PCR/realtime PCR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Hund, Katze, Pferd, Vogel, Schildkröte, Koi, Rind*&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herpesvirus, Antikörpernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impf- und Infektionstiter können über Serumpaare bzw. beim Rind über die Bestimmung des gE-Glykoproteins unterschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |S, EB, HP 0,5 ml&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | IFAT &amp;lt;br&amp;gt;Rind*: EIA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; |Hund, Katze, Pferd, Rind&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://mail.labopedia.de/index.php?title=Helicobacter&amp;diff=907</id>
		<title>Helicobacter</title>
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		<updated>2013-02-08T11:54:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Helicobacter-Bakterien''' sind spiralförmige gramnegative begeißelte Bakterien. Esexistieren insgesamt über 30 verschiedene Subtypen. Die beim Menschen d…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Helicobacter-Bakterien''' sind spiralförmige gramnegative begeißelte Bakterien. Esexistieren insgesamt über 30 verschiedene Subtypen. Die beim Menschen dominierende Form ist H.pylori und steht im Verdacht Magen und Dünndarmgeschwüre zu verursachen. Ob diese Subtypen durch Besiedelung der Epithelzellen der Magenschleimhaut ähnliche Symptome wie beim Menschen H. pylori hervorrufen, ist nicht mit Sicherheit geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter-Infektionen werden mit der Progressiven lymphozytären Cholangitis bei Jungkatzen in Verbindung gebracht. Dies ist vor allem differentialdiagnostisch zu einer FIP in Betracht zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helicobacter-Antigen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens kirschgroße Faecesprobe einsenden. Nachweis eines speziesübergreifenden Antigens, das Helicobacter heilmannii und Helicobacter felis erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |Faeces, Darmabstrich, Erbrochenes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | ELISA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Hund, Katze, Schwein&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helicobacter pylori, Antikörpernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |S, EP, HP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Methode'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | IFAT&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; !|'''Tierart'''&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Hund, Katze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://mail.labopedia.de/index.php?title=FSME_%E2%80%93_Fr%C3%BChsommer-Meningoenzephalitis&amp;diff=906</id>
		<title>FSME – Frühsommer-Meningoenzephalitis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://mail.labopedia.de/index.php?title=FSME_%E2%80%93_Fr%C3%BChsommer-Meningoenzephalitis&amp;diff=906"/>
		<updated>2013-02-08T11:51:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „Die '''FSME''' wird durch ein Arbovirus ausgelöst. Unter Arboviren versteht man eine inhomogene Gruppe von Viren, deren gemeinsames Merkmal die Übertragung d…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''FSME''' wird durch ein Arbovirus ausgelöst. Unter Arboviren versteht man eine inhomogene Gruppe von Viren, deren gemeinsames Merkmal die Übertragung durch blutsaugende Arthropoden ist. Das Virus der FSME (FSMEV) gehört zum Genus Flavivirus und wird von Zecken übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erkrankung beim Hund wurde erstmals 1972 beschrieben. Seitdem durchgeführte seroepidemiologische Studien zeigen, dass Hunde relativ häufig (bis zu 30 % in bestimmten Gebieten) mit dem FSMEV Kontakt haben, ohne zu erkranken. Kommt es zur Erkrankung, ist die Symptomatik beim Hund ein multifokales Geschehen mit Beteiligung von Großhirn, Hirnstamm und teilweise auch Rückenmark. Die Erkrankung beginnt i. d. R. akut bis perakut mit stark erhöhter Körpertemperatur (bis über 41° C) und weiterem rasch progressivem Verlauf. Es können Verhaltensänderungen von apathisch bis übererregt oder aggressiv, Gangstörungen bis zu Tetraparesen/-plegien und Krampfanfälle auftreten. Verschiedene Ausfälle der Gehirnnerven werden beobachtet, z.B. Facialislähmung, Strabismus, Nystagmus, Miose, fehlender Drohreflex. Als charakteristisch gilt eine Hyperalgesie im Kopf- und Nackenbereich sowie eine allgemein erhöhte Schmerzhaftigkeit. Ein großer Teil der Erkrankungen endet innerhalb einer Woche letal bzw. durch Euthanasie. In letzter Zeit mehren sich Literaturberichte von Hunden mit einem chronischen Krankheitsverlauf, die überlebt haben. Teilweise blieben hier kleine neurologische Symptome zurück, teilweise konnten die Hunde vollständig wieder hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diagnose sollte serologisch über einen Antikörpernachweis mittels ELISA abgesichert werden. Dabei muss allerdings in Betracht gezogen werden, dass die Antikörper von einer früheren, subklinischen Infektion herrühren könnten. Antikörper erscheinen auch im Liquor innerhalb der ersten Woche nach Infektion und können mittels ELISA nachgewiesen werden. Bei einer perakut verlaufenden Form kann mittels PCR Virus in Liquor nachgewiesen werden. Dies ist aufgrund der sehr schnellen Viruselimination aus dem Gehirn allerdings nur in einer Frühphase der Infektion möglich. Ein Virusnachweis mittels PCR aus einer abgesammelten Zecke ist möglich, und auch gerade für einen von einer Zecke befallenen Menschen sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''FSME, Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweis aus Serum (vor Serokonversion) oder Liquor nur in der Frühphase der Infektion möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color: #E0FFFF;&amp;quot; !width=&amp;quot;10px&amp;quot; | '''Material'''&lt;br /&gt;
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'''FSME, Antikörpernachweis'''&lt;br /&gt;
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Der Nachweis ist sinnvoll bei Tieren, die sich in endemischen Gebieten aufgehalten haben und neurologische Symptomatik zeigen.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.170.11.159</name></author>
		
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		<title>Filariose</title>
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		<updated>2013-02-08T11:44:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.170.11.159: Die Seite wurde neu angelegt: „Allein in Europa sind fünf verschiedene Filarienarten beim Hund bekannt: Dirofilaria immitis, Dirofilaria repens, sowie Dipetalonema reconditum, Dipetalonema …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Allein in Europa sind fünf verschiedene Filarienarten beim Hund bekannt: Dirofilaria immitis, Dirofilaria repens, sowie Dipetalonema reconditum, Dipetalonema (Acanthocheilonema) dracunculoides und Cercopithifilaria grassi. Dirofilaria immitis verursacht die „kardiovaskuläre Dirofilariose“ (Herzwurmerkrankung), Dirofilaria repens die „kutane Dirofilariose“. Beide Dirofilariosen sind Zoonosen und werden durch Stechmücken übertragen, so auch durch die Hausmücke (Culex pipiens), welche in Deutschland sehr häufig ist. Die drei anderen Filarienarten gelten lt. Literatur als apathogen, was zumindest bzgl. Dip. reconditum, ggf. auch bezüglich Dip. dracunculoides zukünftig nicht mehr haltbar sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dirofilaria immitis, Erregernachweis = „Dirofilarien-Antigen“'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die serologische Untersuchung weist Oberflächenproteine der adulten Filarien (Makrofilarien) nach, die im Herz oder größeren Gefäßen parasitieren und ist die empfindlichste Nachweismethode für Dirofilaria immitis. Eine positive Reaktion ist frühestens ½ Jahr p. i. möglich. Eine Therapiekontrolle sollte frühestens 4 - 5 Monaten nach Therapieende erfolgen. Nachweis auf Mikrofilarien s. u.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
'''Mikrofilarien, Erregernachweis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikrofilarien von Dirofilaria immitis reichern sich zwischen 18 und 20 Uhr im peripheren Blut an (Adaptation an das Stechverhalten der Überträgermücken). Für die anderen Filarienarten ist dieses zwar noch nicht dokumentiert, es macht jedoch Sinn, die Blutprobe möglichst nicht vor 18 Uhr zu nehmen (22 Uhr bei Vollmond). Der therapeutische Erfolg sollte zweimal im Abstand von 3 Monaten überprüft werden. Eine Differenzierung mittels PCR ist möglich. Für die Ausreise nach Südafrika ist der Filtrationstest vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color: #DCDCDC;&amp;quot; width=&amp;quot;300px&amp;quot; |EB 1 ml&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | Imikroskopisch, Knott-Test, Filtrationstest, PCR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Filarien, Erregernachweis – Differenzierung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem positiven Knott-Test bzw. positivem PCR-Ergebnis können die Mikrofilarien mittels Sequenzierung ihrer Artzugehörigkeit entsprechend differenziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;background-color:#DCDCDC;&amp;quot; | PCR/Sequenzierung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Infektionserkrankungen: Erregernachweis und Serologie]]&lt;/div&gt;</summary>
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